MICHAEL REICH · 语言图谱

Gebündelte Prüfpunkte / 待审事项

55 fortgeschriebene redaktionelle Prüfpunkte, keine55 neuen Fehler und keine abgeschlossene externe Fachprüfung. Mehrere Punkte begrenzen lediglich Terminologie oder Reichweite. Originalprofile bleiben unverändert.

1. TERM-DENOTATION

Breiter Originalgebrauch von denotation; chinesischer Leitname 指称性意义 mit beibehaltenem englischen Fachwort. Die muttersprachliche Fachprüfung soll die Terminologie vereinheitlichen, ohne denotation pauschal mit 外延 oder 内涵 gleichzusetzen.

2. EXAMPLE-AMBIGUITY

Vorhandenes englisches Professor–Buch–Übersetzer-Beispiel: Die zweite Anheftung muss erneut fachlich geprüft werden. Der Originaltext bleibt unverändert, die chinesische Übersetzungsnotiz macht den Prüfpunkt kenntlich. Keine Korrektur des kanonischen Originals vorgenommen.

3. NATIVE-REVIEW

Die 16 neuen Übersetzungsauszüge, zwei Forschungsprofilergänzungen und drei Vergleichsfenster besitzen noch keine externe muttersprachliche Fachfreigabe.

4. AT-METZ4-0008

German definition inside the English canonical record

Chinese definition translated from the actual German source field, explicitly labelled; original not silently corrected

5. AT-RHE-0002

The idea arose as a non-metaphorical counterexample is theory-dependent

Original claim attributed and qualification visible in the translation

6. AT-091-010

Two final examine verbs in the English counterexample

Boundary judgement explicitly flagged, not presented as a definitive non-example

7. TERMINOLOGY

Litotes, dysphemism, antithesis and chiasmus have non-identical classification traditions

Explanatory Chinese headings retain English terms; no automatic equation with Chinese classical categories

8. AT-091-054

Chinese terminology for evidentiality

Working heading retains English; separate source of information from certainty and from compulsory Chinese grammatical marking

9. AT-PHO-W0076

English intonation example cannot be transferred mechanically to Mandarin

Retain English You are coming; Chinese explanation distinguishes lexical tone, intonation and silent reading

10. AT-134-038

Enregisterment versus register shift

Chinese working heading explicitly provisional; formation of a socially recognised repertoire is not an individual switch

11. AT-PRA-W0173

Facework and everyday Chinese mianzi are not automatically coextensive

Retain English term; no essentialising claim about Chinese culture

12. AT-W3-0320

Scope and Chinese translation of performativity

Institutional opening example is one use, not exhaustive theoretical definition

13. HISTORICAL-SCOPE

Mouse and motion-verb examples concern source-language or hypothetical developments

No new Chinese earliest attestation, borrowing chronology or Chinese grammaticalization path asserted

14. AT-NAV-G03-015

Gradpartikel: Der Langtext legt die IDS-Verwendung als Fokuspartikel ausdrücklich fest; englischer Kurztitel und Kurzdefinition können dagegen nur Gradmodifikation nahelegen.

IDS-Originalseiten und Atlas-Langtext gegengeprüft. Diese Festlegung erklären und später die Kurzfassung daran angleichen; nicht den ganzen Eintrag als Klassifikationsfehler behandeln. Keine Änderung am Original.

15. AT-091-043

Topikalisierung ist im Original eng auf deutsche Vorfeldbesetzung zugeschnitten; das ist keine Gesamtdefinition chinesischer Topikbildung.

Sprachbeschränkung schon im chinesischen Titel; chinesische Vergleichskonstruktionen getrennt erklärt.

16. AT-DEP2-0012

Topikprojektion: Im Profil geht es um einen fortgeführten Diskursrahmen; formalsyntaktische Projektion und verwandte Projektionsbegriffe sind nicht automatisch identisch.

Erklärender Arbeitstitel mit ausdrücklich genanntem Diskursbereich; keine neue historische Schule behauptet.

17. AT-SYN-0002

Die englische Kurzdefinition spricht von der Promotion eines anderen Teilnehmers; der Langtext beschreibt breiter die Hervorhebung des Geschehens oder Nicht-Agens. Der Diathese-Eintrag nennt unpersönliches Passiv als Grenze eines einfachen Umstellungsmodells.

Englische Kurzform am bereits differenzierten Langtext prüfen. Übersetzung mit Abgrenzungsnotiz, keine pauschale Gleichsetzung mit 被 und keine Originalreparatur.

18. AT-CORE-239-032

Compounding/composition werden von Packard enger getrennt als Komposition im Atlas-Profil.

Beide Klassifikationsentscheidungen sichtbar halten; keine scheinbar identische Terminologie erzwingen.

19. RT-SYNTAX-2016-024

Auffällige Rollenformulierung im Adversativitätsabschnitt auf Druckseite366: agent argument.

Am Bild geprüft; nicht zu einer allgemeinen Behauptung über das Agens ausweiten. Quelle nicht geändert.

20. AT-133-042

Allophon: Die Kurzdefinition begrenzt auf kontextabhängige Varianten; der Langtext berücksichtigt auch freie oder sozial strukturierte Variation.

Kurzfassung quellentreu übersetzt und mit dem breiteren Langtext erläutert. Eine mögliche spätere Abstimmung der Kurzform bleibt redaktionell offen; das Original ist unverändert.

21. AT-103-005

Minimalpaar: Das Gegenbeispiel pin/pins folgt einem engen substitutionsbezogenen Begriff. Die Reichweite anderer Minimalpaaranalysen, etwa mit Einfügung oder Tilgung, wird dadurch nicht abschließend entschieden.

Ausschluss dem vorliegenden Eintrag zugeschrieben, nicht als universell geltendes Verbot übersetzt. Tonale Minimalpaare als eigene Vergleichsdimension erklärt.

22. AT-134-003

Tonakzent: Die Kurzdefinition spricht von stressed points; der Langtext erklärt breiter prominente Positionen, eingeschränkte Tonmuster und die umstrittene Typologie.

Arbeitsübersetzung behält pitch-accent system und den ausdrücklichen Theorievorbehalt. Keine automatische Klassifizierung von Mandarin oder anderen Sprachen.

23. AT-133-001

Silbengewicht: qīngshēng, nicht betonte Silbe und phonologisch leichte Silbe sind nicht ohne Analyse gleichzusetzen. Die neu gelesenen Kapitel belegen kein vollständiges chinesisches Gewichtssystem.

Abgrenzung in der Übersetzungsnotiz. Keine chinesische Gewichtsklassifikation oder Morenzahl ergänzt.

24. PROFILE-OVERLAP-025

Die Katalogpaare Ton/Lexikalischer Ton sowie Intonation/Satzintonation überschneiden sich. Die Übersetzung soll keine zusätzliche Scheindifferenz erfinden.

Alle vier kanonischen IDs bleiben erhalten, die Reichweiten und Überschneidungen sind sichtbar. Eine spätere Katalogentscheidung wird nicht vorweggenommen.

25. RT-MANDARIN-2016-025

Shi grenzt seine Mandarin-Darstellung überwiegend auf New Mandarin ein und beschreibt bei alveolopalatalen Lauten eine umstrittene Zuordnung. Die Inventarzahlen hängen an diesem Analysemodell.

Kein einzelner Phonemzählwert und keine einzige Allophonzuordnung als allgemeines Ergebnis für sämtliche chinesischen Sprachen übernommen. Im getrennten Quellenprotokoll bleibt der begrenzte Gegenstand sichtbar.

26. TERM-IDEOGRAPHY-026

Ideographie, Begriffsschrift und Wort-Bildschrift dürfen im Chinesischen nicht zu einem einzigen Etikett 表意文字 zusammenfallen. Der Zeichensatz, eine historische Theorie und eine gestaltete Wortbildform sind verschiedene Gegenstände.

Erklärende chinesische Titel mit beibehaltenen englischen Fachbegriffen; die differenzierten vorhandenen Langtexte bleiben maßgeblich. Terminologie fachsprachlich prüfen, keine neuen chinesischen Profile importieren.

27. AT-CORE-238-053

Schriftlichkeit: Der englische Titel lautet Literacy and written discourse, der Langtext grenzt writtenness aber ausdrücklich von literacy als Kompetenz ab.

Chinesischer Leittitel 书面性 folgt Definition und Langtext. Eine spätere redaktionelle Abstimmung des englischen Titels bleibt offen; das kanonische Profil ist unverändert.

28. AT-CORE-239-062

Transkription ist im Profil weiter als rein lautbezogene Umschrift; Transliteration zielt auf erklärte Zeichenkorrespondenzen. Beide können im Chinesischen 转写 heißen.

Arbeitsüberschriften erklären den Unterschied. Hanzi nach Pinyin wird nicht als eindeutig rückübersetzbare Zeichenabbildung ausgegeben; Standards und Zweck müssen jeweils genannt werden.

29. AT-NAV-G03-022

Homografie: Die Kurzdefinition nennt unterschiedliche lexikalische Einheiten oder Lesarten, der Langtext verlangt eine eigenständige lexikalische Unterscheidung. Mehrere chinesische Lesungen beweisen allein keine mehreren Lexeme.

Englisches lead-Beispiel erhalten und die Entscheidung über Wortidentität getrennt erklärt. Kein beliebiges chinesisches Mehrlautzeichen als fertigen Beweis eingesetzt.

30. AT-DEP6-0020

Verschriftung und entextualisation sind nicht in jeder Theorie gleich weit. Der Eintrag behandelt die Herstellung eines transportierbaren Textobjekts und nicht nur die Verschriftlichung von Lauten.

Chinesisch 文本化 mit beibehaltenem entextualisation. Den Protokollfall als eine Anwendung lesen, nicht als vollständige Definition jeder Textualisierungstheorie.

31. SOURCE-CRITICISM-026

Quellenkritik: Yin nennt zum Shuowen jiezi auf S.55 den Beginn des ersten Jahrhunderts n.Chr., auf S.57 dagegen ungefähr 121 n.Chr. Cheungs Fanqie-Erklärung auf S.533 spricht verkürzt von Vokal und Konsonant; sein eigenes Beispiel d/ong enthält in ong jedoch mehr als einen einzelnen Vokal. Diese Formulierung wird nicht als genaue Verfahrensregel übernommen.

Die genannten Seitenbilder kontrolliert. Keine neue exakte Shuowen-Datierung vereinheitlicht und keine verkürzte Fanqie-Formel als eigene Definition übernommen. Cheungs Einordnung in die Östliche Han-Zeit bleibt als sekundäre Grobeinordnung erkennbar. Die Originalquellen bleiben unverändert.

32. MORPHOLOGY-SCOPE-027

Packard klassifiziert bestimmte chinesische Formen ausdrücklich als inflectional affixes. Andere Darstellungen verwenden für verwandte Phänomene andere Kategorien. Gebundene Wurzel, Affix, Partikel und Klitikon sind nicht allein durch Schriftposition zuzuweisen.

Die Klassifikation wird dem Autor und seinem Modell zugeschrieben. Keine generelle Behauptung, alle chinesischen Grammatiken besäßen entweder keinerlei Flexion oder genau dieselbe Flexion wie Deutsch/Englisch.

33. AT-088-006

Packards starke Aussagen über sehr geringe Allomorphie und 不/没 als mögliche Varianten sind keine hier unabhängig erwiesene Gesamtbeschreibung aller sinitischen Sprachen und morphologischen Modelle.

Englische und allgemeine Ausgangsbeispiele beibehalten. 不/没 nicht eigenmächtig zu einem einzigen kanonischen Morphem zusammengeführt; starke Quellenverallgemeinerungen ausdrücklich begrenzt.

34. CLITIC-SCOPE-027

Klitikon und Klitisierung: Die Kurzdefinitionen sagen grammatisch unabhängig; die Langtexte sprechen vorsichtiger von teilweiser syntaktischer Autonomie. Der englische Katalogtitel Cliticon weicht zudem vom üblichen clitic ab.

Chinesischer Arbeitstitel behält clitic; der tatsächliche englische Titel bleibt im Originalvergleich unverändert. Keine automatische Einstufung aller chinesischen Partikeln als Klitika.

35. AT-SYN-W0142

Der Aspekt-Gegenbeleg She leaves tomorrow endet im Englischen mit einer verkürzten Zuordnung zukünftiger Referenz zu tense. Der Tempus-Eintrag unterscheidet dagegen ausdrücklich grammatische Form und Zeitreferenz.

Englisches Original sichtbar erhalten, chinesische Erläuterung trennt Zukunftsbezug, Zeitadverb und grammatische Tempusform. Eine spätere Abstimmung des englischen Gegenbeispiels bleibt redaktionell offen.

36. AT-144-003

Numeralklassifikator und measure word werden je nach Tradition zusammen oder getrennt behandelt. Die 的-Probe wird im Haupttext der Quelle relativ scharf formuliert, durch Fußnote15 aber ausdrücklich eingeschränkt.

Erklärender chinesischer Titel mit classifier. Die Fußnote wird mitberücksichtigt; kein starres Verbot der 的-Einfügung und keine vollständig natürliche, kontextfreie Klassifikation behauptet.

37. WORD-UNIT-027

Wort, Lexem, Wortform und Morphem bezeichnen verschiedene Einheiten. Packards syntaktische Wortdefinition und seine weitreichenden Zeichen-/Morphemzuordnungen dürfen nicht stillschweigend als universell identische Zähleinheit übernommen werden.

Analyseebene jeweils ausdrücklich erläutert; englische/deutsche Formbeispiele unverändert erhalten. Keine mechanische chinesische Wortzählung oder aus Zeichenanzahl erschlossene Lexemzahl ergänzt.

38. SEMANTIC-LOAN-SCOPE-028

Miao verwendet semantic loans für neu gebildete Bedeutungsübersetzungen einschließlich calques. Das Atlas-Profil Bedeutungsentlehnung verlangt dagegen eine vorhandene Form mit neu übernommener Lesart. Auch loanword ist im Kapitel weiter gefasst als die prototypische Formübernahme.

Chinese 借义 im engeren Atlas-Sinn erläutern; 意译, Strukturkopie und alte Form mit neuer Lesart getrennt halten. Kein stiller Definitionswechsel im kanonischen Profil.

39. AT-NAV-G02-005

Packards acronym umfasst die Auswahl anfänglicher Morpheme in chinesischen Kurzformen; der Atlas grenzt ausdrücklich nach Wortaussprache gegenüber Buchstabennamen ab. Schriftzeichen, Morphem und Anfangsbuchstabe sind nicht dieselbe Auswahleinheit.

Beide Arbeitsdefinitionen benennen, die enge Atlas-Lesart samt konstruiertem MAS-Beispiel beibehalten. Kein universelles Akronymetikett für alle chinesischen Zeichenkurzformen.

40. HYBRID-PROFILES-028

Die beiden vorhandenen IDs AT-CORE-243-018 (Mischbildung) und AT-DEP2-0008 (Hybridbildung) überschneiden sich in Definition und Erkenntnisfunktion stark. Chinesische Parallelübersetzung darf keinen erfundenen sachlichen Unterschied herstellen; hybrid loan und hybrid formation sind außerdem verschieden weit.

Gleiche chinesische Kernbezeichnung, sichtbare deutsche Labels und getrennte IDs. Spätere Verweis- oder Zusammenführungsentscheidung gebündelt offenlassen; jetzt keine Datenbankmutation.

41. SOURCE-HISTORY-LIMITS-028

Ein modernes Quellenkapitel ist kein selbstvalidierender Beweis jeder alten Geberzuweisung, Dynastiegrenze oder behaupteten Zeichenentstehung. Miaos S.564 und Ceccagnos 咖/啡-Erzählung wurden gelesen, aber nicht an den historischen Zeugnissen bestätigt. Einzelne starke Schrift- und Regionalverallgemeinerungen sind ebenfalls nicht als gesichert übernommen.

Nur belastbar begrenzte Vergleiche verwenden und jeweils Autor, Seite und Belegstufe nennen. Keine definitive Einzelherkunft oder Erstdatierung nachtragen. Den vorhandenen window-Hinweis separat auf Wörterbuchstufe gegenprüfen; aktuelle Politik nicht aus Empfehlungen von 2016 erschließen.

42. NEWNESS-DATA-028

Die Kapitel gebrauchen new/recent relativ zu älteren Datensätzen und teils engeren Definitionen. 709 Wörter, Prozentwerte oder Wörterbuchaufnahme würden ohne ihre Auswahlbedingungen zu einer irreführenden Aussage über das gesamte heutige Chinesisch.

2002/2013 als Ressourcendaten statt als Wort-Erstbelege behandeln. Keine Hochrechnung, keine 2026-Aktualitätsbehauptung; Neuheit und Lexikalisierung nicht aus einer Liste allein ableiten.

43. ANALYSIS-NOT-ATTESTATION-028

Synchrone Entfaltbarkeit einer Kurzform beweist keine Rückbildung. Ebenso belegt eine reguläre Neubildung nicht schon Wortschöpfung im engeren Sinn. Der bestehende deutsche Verwandtschaftsfall zur lexikalischen Lücke bleibt register- und gebrauchsspezifisch und ist hier nicht neu erschöpfend überprüft.

Erklärende chinesische Titel, Originalbeispiele und deren Voraussetzungen beibehalten. Weder Entstehungsrichtung noch fehlendes Denken aus Oberflächenformen folgern. Geeignete muttersprachliche Fachterminologie später fachlich abstimmen.

44. PHRASEOLOGY-UNITS-029

Phraseologismus, idiom, collocation, 熟语、成语、惯用语 sind keine automatisch deckungsgleichen Kategorien. Die Quellen unterscheiden zudem Zeichen-/Silbenzahl; vier Zeichen dürfen nicht pauschal als vier Wörter ausgegeben werden.

Erklärende chinesische Arbeitstitel; Formfestigkeit, Bedeutung, Einheitenebene und soziale Funktion getrennt prüfen. Kein Gesamtbestand aller Atlas-Phraseologismen auf 成语 reduziert.

45. STORY-DATE-AND-SPEAKER-029

Eine frühe Geschichte belegt nicht automatisch die moderne feste Kurzform. Außerdem schreibt Herzberg auf S.296 四海之内皆兄弟也 Konfuzius zu; die gegengelesene Transkription von 論語 12.5 weist den Redebeitrag Zixia zu.

Erzählbezug, exakter Wortlaut, Datierung und Sprecher getrennt dokumentieren. Konfuzius-Zuschreibung nicht übernehmen. Digitalen Textabgleich als Transkriptionsprüfung, nicht als unabhängige kritische Editions- oder Autorschaftsprüfung ausweisen.

46. AT-METZ4-0003

Im gebundenen kanonischen Snapshot steht im englischen definition-Feld zu Parody noch der deutsche Satz. Englischer Langtext und englische Beispiele liegen vor; die kurze Definition ist jedoch sprachlich nicht englisch.

Originalfeld byte-/hashgetreu beibehalten, tatsächliche Sprache per definition:de kennzeichnen und daraus Chinesisch übersetzen. Für späteren englischen Korrekturlauf gebündelt vormerken; jetzt kein kanonischer Eingriff.

47. EXAMPLES-NOT-FALSE-EQUIVALENTS-029

Das englische Allusionsbeispiel benennt keinen bestimmten wiedererkennbaren Ausgangstext. Das Paronomasiebeispiel wurde gegenüber dem deutschen Fortschritt/Fort-Schritt umgebaut. Der Sprichwortbeleg ist im Englischen eine angepasste Formulierung, keine hier neu belegte traditionelle englische Formel.

Die tatsächlichen Beispiele und ihre Grenzen sichtbar erhalten. Weder Beckett noch ein neu erfundener chinesischer historischer Spruch als vermeintlich vorgegebene Quelle einsetzen. Spätere Beispielschärfung gesammelt redaktionell prüfen.

48. FIXEDNESS-NOT-EMPTINESS-029

Routineformel und Formelsprache sind nicht bereits wegen Wiederholung Klischees. Abruf als Einheit, Kollokationspräferenz und kollektive Idiomatisierung sind zudem empirische Fragen; Demonstrationsbeispiele oder gelesene Experimentreferate ersetzen keine neue Korpus- oder Verarbeitungsstudie.

Funktion und Gebrauchskontext erläutern, konstruierten Korpusvergleich als solchen markieren. Festigkeit, Häufigkeit, Bedeutungstransparenz, Verarbeitung und Bewertung nicht gleichsetzen.

49. SOURCE-GENERALISATIONS-029

Die Kapitel enthalten pauschale Aussagen über chinesische und westliche Mentalitäten, absolute Registerbeschränkungen und teils sehr starke Schlussfolgerungen aus Mengen- oder Verarbeitungsdaten. Solche Aussagen sind durch das Lesen eines Überblickskapitels nicht unabhängig bewiesen.

Konkrete sprachliche Beispiele nutzen, kulturelle Gesamturteile und heutige Rechts-/Schulpolitik nicht übernehmen. Moderne Erhebung, Quellenreferat, Vorschrift und historische Entstehung getrennt halten; fachmuttersprachliche Endprüfung bleibt offen.

50. ARRANGEMENT-LOGIC-030

Inductive bezeichnet bei Kirkpatrick teilweise eine Anordnung, die zum Hauptpunkt hinführt. Das Atlas-Profil Induktion bezeichnet dagegen eine Schlussform. Hauptpunkt zuerst oder zuletzt entscheidet nicht über logische Gültigkeit.

Rhetorische Reihenfolge, allgemeine/besondere Aussage und Art der inferentiellen Unterstützung getrennt halten. Keine Kulturformel chinesisch=induktiv oder westlich=deduktiv einsetzen.

51. CLASSICAL-LABELS-030

Inventio, Dispositio, Argumentatio und Topos sind aus bestimmten Traditionen übernommene Analysebegriffe. Moderne Vergleiche mit 章法, 辩 und alten chinesischen Texten belegen keine deckungsgleiche historische Begriffssystematik.

Erklärende chinesische Titel mit Originalterminus, Textbelege als Vergleiche und keine erfundene gemeinsame Schule oder Priorität. Die neue Wei-Quelle nach ihrem Impressum als2023 erfassen, nicht allein nach dem2022-Dateinamen.

52. AT-ARG-W0243

Die englische Kurzdefinition nennt beim Enthymem ausgelassene Prämisse oder Konklusion; der englische Langtext konzentriert sich auf eine unausgesprochene Prämisse. Die operative Atlas-Erklärung erschöpft nicht alle historischen Enthymemtheorien.

Unterschied offenlegen, beide Originalfelder bewahren, nicht sämtliche Rhetorik auf einen verstümmelten kategorialen Syllogismus reduzieren. Für einen späteren DE/EN-Abgleich gesammelt vormerken.

53. AT-ARG-W0236

Abduktion wird im Langtext zwischen Hypothesengenerierung und späteren Formen der besten Erklärung unterschieden. Der Peirce-Bezug wird in diesem Schritt nicht erneut an Peirces Originalen geprüft. Eine aus der Hypothese ableitbare Beobachtung beweist nicht umgekehrt die Hypothese.

Chinesisch 溯因/解释性假说推理 mit Einschränkung. Keine automatische Wahl der besten Erklärung, kein gesicherter quantitativer Wahrscheinlichkeitswert und keine rückwirkende Gleichsetzung mit antiken chinesischen Verfahren.

54. EVIDENCE-AND-INVENTED-CASES-030

Mehrere Ausgangsbeispiele sind erfundene Regeln, Fallgeschichten oder Untersuchungsszenarien. Das Exemplum-Beispiel nennt keinen nachgewiesenen historischen Kartografen; der Zwölf-Korpora-Fall ist keine in diesem Lauf ausgeführte Erhebung. Ethos/Pathos und Beweislast sind keine Wahrheitsautomaten.

Modell- und Beispielstatus in den Übersetzungsnotizen kenntlich halten. Keine Quellen oder Messungen ergänzen, die nicht vorliegen; rechtliche und medizinische Beispielwörter nicht als aktuelle Fachberatung ausgeben.

55. RHETORIC-SOURCE-LIMITS-030

Die gelesenen modernen Darstellungen enthalten starke Kultur-, Periodisierungs-, Prioritäts- und Stilbehauptungen. Die Primärtextprüfung ist auf zwei digitale Transkriptionen begrenzt. Das Lesen der Bibliographien ersetzt keine Manuskript- oder Originalstudie aller historischen Referenzen.

Ausgewählte überprüfbare Textbeziehungen verwenden, übrige Befunde autorbezogen und begrenzt referieren. Keine heutige Hochschul-/Sprachpolitik aus älteren Gegenwartsdiagnosen behaupten. Fachmuttersprachliche Prüfung bleibt offen.