Werkstatt / Workshop23 中文档案SourcesAtlas中文入口Archiv0.13.0 / Archive

Chinese pilot · Werkstattfassung 0.19.0

Der chinesische Pilot wächst – Werkstatt und Rückmeldung

Öffentliche Werkstattfassung · Forschungsentwurf. Die muttersprachlich-fachliche Prüfung ist noch offen; kein kanonischer Import. / Public working draft; specialist native-language review pending; no canonical import. / 公开研究工作稿,母语专业审读尚未完成,未作正式导入。

Die Lesestrecken dokumentieren ihre ursprünglichen Forschungsstände. Frühere Angaben „lokal“ oder „keine Veröffentlichung“ beschreiben die damalige Vorbereitung; diese freigegebene Zusammenstellung ist jetzt als Werkstatt zugänglich. / Earlier local-only notes describe preparation, not this public draft’s current availability. / 原有“未发布”等说明记录编写阶段;本工作稿现已公开。

Diese Werkstatt lädt zur begründeten Rückmeldung ein: Welcher Ausdruck klingt unnatürlich? Wo ist die Fachabgrenzung unzutreffend? Welcher historische Beleg fehlt?

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欢迎指出具体表达、建议修改、适用语境,必要时附来源。反馈是审读材料,不自动成为已采纳结论。

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Fünf neue Lesestrecken seit 0.13.0

0.15.0 · Vom bekannten Bild zur neuen Einsicht

Drei vollständig gelesene Kapitel der Routledge Encyclopedia of the Chinese Language ergänzen diese lokale Forschungsrevision: Chinese Rhetoric (S. 328–341), Chinese Xiehouyu (S. 395–407) und Metaphor in Chinese (S. 629–644). Dazu kommen gezielt gelesene Stellen bei Weixiao Wei und Schuessler. Vier historische Textfenster wurden in digitalen Transkriptionen aufgerufen und im relevanten Zusammenhang gelesen. Das ist keine Kollation alter Handschriften oder Drucke. Die Revision ergänzt acht der 23 Pilotprofile und erhält die übrigen unverändert. Nicht jede Aussage eines Fachkapitels wird übernommen: konkrete Belegstellen, historische Einordnung, Theorie und Atlasanwendung bleiben unterscheidbar.

0.16.0 · Wenn Verstehen Bedeutung verändert: Bedeutungswandel und Pragmatik

Zwei vollständige Kapitel der Routledge Encyclopedia of the Chinese Language bilden den Ausgangspunkt: Yan Jiangs Chinese Linguistics: Pragmatics (2016, S.184–202) und Janet Zhiqun Xings Semantic Change in Chinese (2016, S.706–722). Zusammen sind es 36 Druckseiten einschließlich Anmerkungen und Literatur. Diese Runde ergänzt acht vorhandene Pilotprofile und vier Vergleichsfenster; sie führt keinen neuen Begriff ein.

Die Leitfrage lautet: Was ist im Ausdruck konventionell angelegt, was wird erst in dieser Situation erschlossen, und wann darf man von einer historisch veränderten Bedeutung sprechen? Die Texte sind eigenständige deutsche, englische und chinesische Erläuterungen. Quellenanalysen, eigene Lehrbeispiele und historische Nachweise werden getrennt; die beiden Kapitel sind weder ein heutiger Gesamtkonsens noch in jeder Einzelangabe fehlerfrei.

0.17.0 · Wenn vertraute Wendungen mitdenken: Chengyu, Sprichwörter und Redensarten

Diese Runde erschließt zwei vollständige Routledge-Kapitel: Jiao Liweis Chinese Idioms (2016, S.64–89) und Larry Herzbergs Chinese Proverbs and Popular Sayings (2016, S.295–314), zusammen 46 Druckseiten. Jiao bietet Definitionen, Klassifikationen und Fallanalysen; Herzberg vor allem thematisch geordnete Beispiele mit kulturvergleichenden Kommentaren. Gerade diese unterschiedlichen Darstellungsweisen werden nicht zu einer einheitlichen Beweislage eingeebnet.

Neun bestehende Pilotprofile erhalten Ergänzungen, vier Vergleichsfenster verbinden die Einzelfälle. Es entsteht kein neuer offizieller Kandidat. Der Erkenntnisgewinn liegt darin, die Verdichtung durch eine vertraute Wendung zu öffnen: Welches Bild, welche alte Geschichte, welcher Klang oder welche Wertung wirkt mit? Und was wird nur deshalb übersehen, weil die Formulierung schon bekannt klingt? Neue Texte auf Deutsch, Englisch und Chinesisch bleiben lokale Autorenentwürfe; keine Einfuhr in den kanonischen Bestand und keine Veröffentlichung.

0.18.0 · Was Sprache zulässt, wie sie klingt, welche Beziehung sie schafft: Tabu, Prosodie und Register

Diese Runde erschließt drei Kapitel der Routledge-Enzyklopädie vollständig: Amy He Yuns Chinese Taboo (378–394), Feng Shenglis Modern Chinese: Written Chinese (645–663) und Poetic Prosody (664–684). Die 57 Druckseiten werden nicht zu einer einheitlichen Theorie zusammengeschoben: Tabu betrifft soziale Zulässigkeit, Register die situationsbezogene Ausdruckswahl, Prosodie die lautliche Gliederung. Sie können zusammenwirken, sind aber nicht austauschbar.

Zehn vorhandene Pilotprofile erhalten gezielte Ergänzungen; vier Vergleichsfenster verbinden die Befunde. Historische Textstellen werden von heutigen Erklärungsmodellen, Vorschriften von beobachtetem Gebrauch und eigene Atlasbeispiele von Quellenbeispielen getrennt. Kein neues Profil, kein Import, keine Veröffentlichung. Die chinesischen Texte bleiben Autorenentwürfe mit ausstehender muttersprachlich-fachlicher Prüfung.

0.19.0 · Mehr Silben, mehr Gedanke? Wortlänge, Wiederholung und die Grenzen des Zerlegens

Die nächste Ergänzungsrunde liest zwei weitere Routledge-Kapitel vollständig: Jerome L. Packards Chinese Morphology (215–226) und San Duanmus/Yan Dongs Elastic Words in Chinese (452–468), zusammen 29 Druckseiten einschließlich Anmerkungen und Literatur. Sechs vorhandene Profile erhalten dreisprachige Ergänzungen; vier Vergleichsfenster führen durch die Fragen, die sich daraus für unser Sprachverständnis ergeben.

Der Schwerpunkt liegt nicht auf zusätzlichen Etiketten, sondern auf präziseren Beobachtungen: Ein längeres Wort muss nicht mehr Sachinformation enthalten; eine Wiederholung kann eine Handlung sogar begrenzen; die sichtbare Zeichenfolge legt weder Wortgrenze noch Denkbewegung allein fest. Modelle, Quellendaten und eigene Atlasanwendungen bleiben getrennt. Die historischen Einordnungen betreffen überprüfbare Forschungslinien, nicht neue absolute Erstbelege.